Zwischenstop 001: Batman V Superman


 

Max und Christian legen ihren ersten Zwischenstop ein: Eben noch in der Pressevorführung von „Batman V Superman“ springen die beiden samt Popcornkrümeln auf dem Pullover direkt ins Podcastmobil, um bei Cola und Burger einen der größten Blockbuster des Kinofrühjahrs zu besprechen. Top oder Flop? Erfahrt es in der aktuellen Ausgabe von „Im Autokino“!

2 comments on “Zwischenstop 001: Batman V Superman

  1. Spoiler-Warnung – bitte lest meinen Kommentar nicht, wenn ihr den Film noch sehen wollt.

    Eins vorab: Ich will eure Review mit meinem Kommentar gar nicht in Frage stellen oder kritisieren, finde einfach nur interessant, wie unterschiedlich unsere Auffassung des Films ist.

    Ich persönlich fand den Film nämlich leider super enttäuschend. Wie er in manchen Reviews als eine der besten Superheldenfilme aller Zeiten betitelt werden kann ist mir wirklich ein Rätsel… Vielleicht fehlt mir zur Justice League das Detailwissen, aber oftmals dachte ich mir im Laufe des Films einfach nur: Was soll das alles?

    Immerhin: Optisch, wie ihr es ja auch sagt, ist er wirklich großartig. Über die reine Qualität der Aufnahmen und vor allem der CGI-Effekte braucht man nicht diskutieren, die ist auf sehr hohem Niveau.

    Leider erschienen mir viele Szenen aber komplett überflüssig, manche fand ich sogar wirklich peinlich.
    Ein Beispiel dafür wären Bruces Träume – mit dem ersten, in dem ihn die Fledermäuse aus dem Brunnen tragen, konnte ich mich noch anfreunden. Mit der Szene im Grab der Mutter konnte ich dann schon weniger anfangen. Spätestens, als er dann in der Wüste von komischen Libellen-Soldaten angegriffen wird, war ich wirklich genervt.
    Ein anderes Beispiel wäre die Romaze zwischen Lois und Clark. Diese Liebeserklärung mitten im Kampf gegen Doomsday am Schluss hat merklich den ganzen Kinosaal genervt, da sie einfach zu sülzig und vor allem viel zu lang war. Die Liebe der beiden zieht bei mir überhaupt nicht, ich kaufe ihnen das gar nicht ab.

    Außerdem… Plotholes. Ich bin wirklich niemand, der mit einer Lupe nach Löchern in der Story sucht, aber in diesem Film sind sie einfach zu prominent, als dass ich sie ignorieren könnte. Batman will Superman vom Töten abhalten, verwandelt selbst aber einen Menschen nach dem anderen zu Hackfleisch. Superman inszeniert sich als der Gute, wenn aber bei seiner Anhörung auf einen Schlag hunderte Leute sterben, schaut er lediglich etwas enttäuscht in die Kamera. Und was genau hat Lex Luthor eigentlich gegen Superman? Ich habe keine Ahnung.
    Gerade das letzte Problem kann, wie ich bereits erwähnt hatte, natürlich daran liegen, dass ich mich nicht sonderlich gut mit den Comicvorlagen auskenne – aber mal ehrlich, sollte der Film mir das nicht etwas klarer machen?

    Insgesamt kam ich bei dem Film einfach überhaupt nicht in den „Flow“. Wo mich andere (Superhelden-)Filme in ihren Bann ziehen, hat sich hier einfach nur Szene an Szene gereiht. Ich fand keinen Charakter besonders sympathisch und hatte niemanden, zu dem ich wirklich halten wollte. Gefühlt wurde bei jedem nur leicht an der Oberfläche gekratzt, aber eine wirkliche Bindung wurde überhaupt nicht hergestellt. Irgendwann habe ich einfach nur noch darauf gewartet, dass der Film endlich vorbei ist, damit ich nach Hause gehen kann.
    Vielleicht macht der Director’s Cut es besser, falls ich irgendwann die Motivation finde, mir den anzuschauen.

  2. „Spätestens, als er dann in der Wüste von komischen Libellen-Soldaten angegriffen wird, war ich wirklich genervt.“

    Das sind vermutlich Darkseid Parademons. Darkseid ist ein Gegner von Superman in den Comics, warum die mit Superman zusammen arbeiten in dem Traum, kein Plan.

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